„Der Mond ist aufgegangen – Chormusik der Romantik“

Der Oratorienchor Schwandorf präsentiert am 22. Oktober 2022 um 19.00 Uhr in der Schwandorfer Spitalkirche sein neues Programm.

Werke von Fanny Hensel, Felix Mendelssohn Bartholdy, Clara und Robert Schumann sowie Franz Schubert werden aufgeführt. Die Pianistin Claudia Gerstmann aus Regensburg – in Schwandorf für ihr Mitwirken bei G. Rossinis „Petite Messe solennelle“ und der neulich gefeierten „Opernsoiree“ bekannt – wird den Chor begleiten und solistisch auftreten.

Lieder wie „O Herbst“ von Fanny Hensel, „Gondoliera“ von Clara Schumann, die
Ballade „Der König von Thule“ von Robert Schumann oder „An die Sonne“ von Franz Schubert sind einige Beispiele des Chorgesanges, der an diesem Abend zu hören sein wird.



Vorverkauf ab den 01.10.2022 bei der Buchhandlung Rupprecht, Friedrich-Ebert-Str. 16, 92421 Schwandorf oder ab 18.00 Uhr an der Abendkasse

Eintrittskarten: €15,00 Freie Platzwahl

Der Veranstalter ist verpflichtet, sich nach den aktuellen Corona-Regeln des
Bayerischen Ministeriums zu richten.


Änderungen vorbehalten

Der Schwandorfer Oratorienchor beschreitet neue Wege

Opernsoiree des Oratorienchores


Im Rahmen des Nordgautages in Schwandorf wird der Oratorienchor eine Opernsoiree präsentieren. In seiner mehr als 20-jährigen Geschichte hat der Chor schon eine größere Anzahl von Oratorien aufgeführt, auch geistliche und weltliche Chormusik hat der Chor schon öfter in seinen Konzertprogrammen präsentiert. Etwas ganz Anderes hat sich der Chor für das Konzert zum Nordgautag ausgedacht: die weltliche Schwester des Oratoriums, die Oper soll
diesmal zu hören und erleben sein. Chöre und Arien aus verschiedenen Opern der Musikgeschichte, von den Anfängen der Oper in der Barockzeit bis in die Hochblüte im 19. Jahrhundert stehen auf dem Programm der Opernsoiree, ja sogar ein kleiner Ausflug in die Operette soll gestattet sein. Und so reicht der
musikalische Bogen von Monteverdis „L’Orfeo“ aus dem Jahr 1607 über Opern von Georg Friedrich Händel, Christoph Willibald Gluck, Wolfgang Amadeus Mozart bis hin zu Werken von Giuseppe Verdi, Gaetano Donizetti und Antonín Dvořák. Die Operette ist mit Carl Zellers „Vogelhändler“ und Emmerich Kálmáns „Gräfin Mariza“ vertreten. Die Arien und Chöre werden dabei zu kleinen Szenen
zusammengestellt und im Zusammenwirken von Solisten und Chor vorgetragen.
Die Sopranistin Manuela Falk aus Regensburg und der Tenor Stefan Schneider aus Würzburg erfüllen die Musik zusammen mit dem Schwandorfer Oratorienchor unter der Leitung von Wolfgang Kraus mit Leben. Begleitet wird der Abend vom Klavier und einigen ausgewählten Instrumenten als weiteren Klangfarben.

Wolfgang S. Kraus

REGIONALKANTOR
Bräuhausstraße 9
93437 Furth im Wald

2020 war das Jubiläumsjahr …

2020 war das Jubiläumsjahr der Konrad Max Kunz Fördervereinigung und des Oratorienchors Schwandorf. Das Jubiläumskonzert mit dem Titel: „Der Mond ist aufgegangen“ war für den fünfzehnten November 2020 geplant.

Am zweiten November begann der zweite Lockdown wegen der Covid-19-Pandemie. Das Jubiläumskonzert fiel ins Wasser!

Nach einem Zitat des ehemaligen Geschäftsführers Thomas Göttinger: „Aufbruch statt Resignation“, bereitet der Oratorienchor Schwandorf, zusammen mit seinem Chorleiter Wolfgang Kraus Gioacchino Rossini’s Petite Messe Solonnelle für vier Solisten, gemischtem Chor, Klavier und Harmonium für das Jahr 2021 vor.

In Coronazeiten ist Flexibilität das Gebot der Stunde.

Der Oratorienchor Schwandorf gibt nicht auf.

Der Vorstand der Konrad Max Kunz Fördervereinigung e.V. und der Chorleiter Wolfgang Kraus haben einen Plan ausgearbeitet, der, coronakonform, in kleinen (Gesangs-) Gruppen aufgeteilt ist.

Nach ausreichender Impfung und entsprechenden Inzidenzwerten, hoffen alle Beteiligten, dass sie noch in diesem Jahr zahlreiche Musikliebhaberinnen- und liebhaber aus Schwandorf und Umgebung mit Rossini’s „kleine“ Messe begeistern können!

Bis dahin – Bleiben Sie gesund!

Ihr

Vorstandsteam der Konrad Max Kunz Fördervereinigung

März 2021

Barockmusik von Vivaldi erklingt in der Kirche

Der Oratorienchor Schwandorf gestaltete am Sonntag, 24. November ein Konzert mit festlicher Barockmusik von Antonio Vivaldi in der Pfarrkirche St. Jakob.

Auf dem Programm stand das berühmte „Gloria in D“ RV 589 und der Psalm

„Dixit Dominus“ RV 594. Vivaldis Musik ist sprühend und lebendig. Der Oratorienchor hat sich mit dem Collegium musicum aus Regensburg ein befreundetes Ensemble ins Boot geholt, so dass am Christkönigssonntag über 70 bestens geschulte Stimmen zu hören sein werden. Die Sängerinnen und Sänger werden von einem Streichorchester und nahmhaften Solisten begleitet. Das Konzert satnd unter der Gesamtleitung von Wolfgang Kraus

https://www.mittelbayerische.de/region/schwandorf-nachrichten/konzert-begeistert-publikum-21416-art1852627.html

„Große Musik von Antonio Vivaldi“

Furioses Festkonzert als Geschenk zum 25-jährigen Priesterjubiläum von Karl-Heinz Seidl

Auschnitt aus dem Artikel von Johann Reitmeier

Furth im Wald. Von der Kirchenmusik in der Pfarrei Mariä Himmelfahrt ist man verwöhnt. Seit vielen Jahren liefert Regionalkantor Wolfgang Kraus ein ums andere Mal musikalische Sternstunden ab, ob in der liturgischen Begleitung, ob solo als Konzertorganist von hohen Graden, mit Künstlerfreunden oder im großen Ensemble mit Chor und Orchester. Seine Freunde kommen teilweise von weither, weil sie um das hohe Niveau wissen, bei dem sie auch mitwirken können. So ein „Event“ war das Konzert zum 25-jährigen Priesterjubiläum von Pfarrer Karl-Heinz Seidl am Donnerstag . . .

Der Titel dieser bemerkenswerten, erinnerungswürdigen Stunde hieß schlicht „Barocke Festmusiken von Antonio Vivaldi“ und benannte nichts weniger als ein durchaus angemessenes, großartiges Konzertereignis, das bei den Besuchern wohl noch lange nachhalten dürfte.

Erlesene Sänger- und Musikanten- Schar

Gesamtleitender Wolfgang Kraus hatte mit Hilfe von Freunden eine erlesene Sänger- und Musikanten-Schar aufgeboten. Er hatte auf das Programm aufwendig und sorgfältig hingeprobt und sie auf den Punkt vorbereitet. Allen, ob Solisten oder die große Schar der anderen Mitwirkenden, war diese beseelte Motivation anzumerken, bei allem, was sie boten. Wenn ein in vielen Konzerten erfahrener Kenner solcher Gelegenheiten gleich mehrmals Gänsehaut verspürt, muss das schon etwas ganz Besonderes sein.

Zum Programmeinstieg war Festliches genau richtig: Die beiden Spitzentrompeter Mathias Achatz und Stefan Binder und Wolfang Kraus selbst an der Eisenbarth-Orgel intonierten das „Konzert für zwei Trompeten und Orgel“ in einer grandiosen Manier, wie sie Maestro Viivaldi mit Sicherheit gefallen hätte . . .

Szenenwechsel: Während der erste Teil von der Empore herab musiziert wurde, nahm danach die Sopranistin Manuela Falk beim Orgelpositiv im Altarraum Aufstellung. Wolfgang Kraus begleitete sie, stilgerecht, auf dem kleinen Instrument bei der Arie „Vedró con mio diletto“ aus der Oper „Il Giustino“. . .

Der nicht nur musikalisch, sondern auch zahlenmäßig starke Chor hatte schon zu Beginn Aufstellung genommen: Er bestand aus Mitgliedern des Kirchenchores Mariä Himmelfahrt Furth im Wald, aus Mitgliedern des Oratorienchors Schwandorf und des Chores des Collegiums musicum Regensburg. Es war schlichtweg bewundernswert, wie geschlossen sich der vereinigte Klangkörper präsentierte, wie er absolut einig und diszipliniert dem Dirigat von Wolfgang Kraus folgte . . .

(„Gloria in D-Dur“ RV 589) Ob „große“ Chorstellen mit Orchesterbegleitung, ob festlich-voluminös mit Trompeteneinsatz, ob sensible Solostellen von Alt oder/und Sopran – die Stärke seiner (Vivaldis) Musik ist die lautmalerische Darstellung.

„Jubiläumspfarrer“ bedankt sich für das Geschenk

Die gelingt in seiner Musik so exzellent wie bei kaum einem anderen Komponisten, und: Sie war eine Steilvorlage für diese inspirierte Künstlergilde. Die wunderbar intonierenden Solistinnen Manuela Falk und ihr nicht minder überzeugender Alt-Gegenpart Lucy Frank, beide aus Regensburg, teilten sich empfindsam die Rollen mit diesem umwerfend agierenden Chor und dem im besten Sinn „professionellen“ Orchester.

Ein bleibender Eindruck: Eine Stunde mit überraschend spannender, organisch runder und gediegener Musik, so zeitlos wie mit viel Hingabe und Liebe gestaltet – der „Jubiläumspfarrer“ Karl-Heinz Seidl durfte sich zurecht freuen über solch ein würdiges Geschenk und brachte dies in seinen Dankesworten zum Ausdruck.

Quelle: Chamer Zeitung vom 19.08.2019

Eröffnung der Konrad-Max-Kunz-Tage

Oratorienchor, Collegium musicum Regensburg, das Orchester „Camerata Schwandorf“ und Solisten traten in der Jakobskirche auf.

Von Rudolf Hirsch

Schwandorf. Die Karten für das Mozart-Requiem am Sonntag in der Jakobskirche waren schon im Vorverkauf vergriffen. Kein Wunder, gehört das Werk doch zu den eindrucksvollsten in der Musikgeschichte. Für die 85 Mitwirkenden des Oratorienchors,  des „Collegium musicum Regensburg“ und des Orchesters „Camerata Schwandorf“ war das Meisterstück des berühmten Komponisten eine Herausforderung, die sie mit Bravour lösten.

Leiter Wolfgang Kraus hatte sich vier professionelle Gesangssolisten als Ergänzung und Verstärkung dazu geholt. Zweite Bürgermeisterin Ulrike Roidl begrüßte die Besucher und eröffnete gleichzeitig die diesjährigen Konrad-Max-Kunz-Tage.

Das Konzert begann mit zwei Instrumentalstücken. Organist Andreas Sagstetter (Waldsassen) ließ sich beim Orgelkonzert B-Dur mit dem Titel „Certamen musicum“ des Komponisten Marianus Konigsperger (1708-1769) vom Orchester „Camerata Schwandorf“ begleiten.

Für die Mitglieder des Oratorienchors der Konrad-Max-Kunz-Fördervereinigung war das anschließende Mozart-Requiem deshalb so berührend, weil sie es schon einmal 2010 zum Gedenken an ihren Gründer Robert Schander gesungen haben. . .

. . . Der Komponist Wolfgang Amadeus Mozart verwendet Stilelemente verschiedener Musikepochen. „Das Werk ist spannend, eindrucksvoll und genial“, sagt Wolfgang Kraus. Es sei gut durchdacht und harmonisch, einfach ein Klassiker.

Anspruchsvolles Werk

Der Dirigent traute den Chören durchaus etwas zu, als er sich für das Mozart-Requiem entschied. Er hat sich zum Ziel gesetzt, auch Laien die Möglichkeit zu geben, anspruchsvolle Werke zu singen. Den Chorgesang ergänzten vier Solisten. . . 

Sopranistin Christel Erkes (Regensburg), Mezzosopranistin Areum Lee (Augsburg),    Tenor Sebastian Köchig (Nürnberg) und Bassist Manuel Winckhler (München).

Organist Andreas Sagstetter ist Kirchenmusiker u.a. an der Basilika Waldsassen. . . 

Gesamtleiter Wolfgang Kraus bekam seine Grundausbildung bei den Regensburger Domspatzen und Domkapellmeister Georg Ratzinger und studierte  Kirchenmusik an der Fachakademie für Katholische Kirchenmusik in Regensburg. Orgelunterricht erhielt er von seinem Vater, dem Domorganisten Eberhard Kraus. Im Jahr 2000 gründete er das Vokalensemble „Cantamus“ in Furth im Wald, seit 2003 leitet er den Chor und das Orchester des „Collegium musicum Regensburg“ und seit 2014 zusätzlich den Oratorienchor Schwandorf, der seit dem Jahr 2000 besteht und sich vornehmlich der großen europäischen Oratorienliteratur und dem A-Capella-Gesang widmet.

Der 40-köpfige Chor bereichert das kulturelle Leben des Landkreises mit zwei Konzerten pro Jahr.

Abgestimmter Klangkörper

Das „Collegium musicum Regensburg“ wurde 1935 von Dr. Ernst Schwarzmaier zunächst als Orchester gegründet. Erst in der Nachkriegszeit eintwickelte sich ein eigener Chor. Im Jahr 2003 übernahm Wolfgang Kraus das Ensemble und setzte die musikalische Arbeit seines Vaters fort.

Das Orchester „Camerata Schwandorf“ besteht aus Streichinstrumenten, einer Continuo-Orgel, Bläsern und Pauken. Die für die Auswahl der Musiker nötigen Kontakte knüpfen Stefanie und Hermann Heinrich. Sie engagieren Musiker, die in Spieltechnik und Klangempfinden eine gemeinsame musikalische Sprache sprechen und so einen auf den Chorklang des Schwandorfer Oratorienchores abgestimmten Klangkörper bilden.

Hier der Originalartikel aus der Mittelbayerischen Zeitung:

https://www.mittelbayerische.de/region/schwandorf-nachrichten/mozart-requiem-in-kirche-aufgefuehrt-21416-art1769618.html

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